Das VATER UNSER der Tiere!

Gott, Vater jeder Kreatur hör unser Weh und Klagen
ward uns zu hegen und zu pflegen dem Mensch nicht aufgetragen?

Und Dein Gebot an uns soll´t sein dem Menschen stets zu nützen
indem wir ihn und die Natur vor Katastrophen schützen.

Doch massenweise werden wir gefoltert, hingeschlachtet
Gifthauch weht über Wald und Flur Dein Werk verhöhnt, verachtet.

Die Vogelwelt, o lieber Gott sie fleht zu Dir in Nöten
beende Du den Vogelmord sonst wird man alle töten.

Erbarme Dich auch uns, der Hühner, mit Wunden übersäht,
in Batterien eingepfercht, in Massen erniedrigt und geschmäht.

Auch wir die Pferde zu Dir flehn, o Herr, erspar uns den Export,
zerschunden wir nur eines ersehnen, die Kugel, das Erlösungswort.

In den Gewässern Fisch und Frosch, hilflose Robbenkinder
erstickt, geköpft, erschlagen, roh das Werk menschlicher Schinder.

Exotenkinder sind wir, Gott in Kisten eng verfrachtet,
man nahm uns aus der Heimat fort, die Mütter hingeschlachtet.

Wir dürsten, hungern, frieren sehr Herr, lindre unsere Not.
Von Vielen, die hier eingesperrt, sind schon die meisten tot.

Has, Hund und Katze, Ratte, Maus, Schwein, Rinder und auch Affen
hast Du o Herr, so sage es, uns fürs Labor erschaffen ?

Unsäglich schwer ist unser Leid, erhöre unser Flehen,
was haben wir denn nur getan, daß Solches kann geschehen.

O hilf uns Gott, Du weißt es doch, niemals sind wir die Sünder,
die du nach Deinem Bilde schufst, sie sinds, die Gotteskinder.

Die Rache Dein, so sprachst Du Herr, wird jeden Frevler finden,
und auch, daß Schmerzen, Qual und Leid wird in ein Nicht´s verschwinden.

Auch wir, die Tiere, wissen es, allmächtig und gerecht
ist Gott, das höchste Wesen und Du, Mensch, nur sein Knecht.

O Vater unser, der Du bist, erlös uns all der Pein,
laß die Natur gesunden gebiet dem Mensch

"H a l t e i n."



geschrieben von E. Schmöller

 

 

Für meinen lieben Freund...

 

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen und ich konnte sehen, dass Du weintest und nicht schlafen konntest.

Während Du Deine Tränen wegwischtest, winselte ich leise, um Dir zu sagen: "Ich bin's, ich hab Dich nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich habe keine Schmerzen mehr. Ich bin hier bei Dir!"

Heut war ich mit Dir an meinem Grab, aber glaub mir, ich bin nicht dort. Ich ging zusammen mit Dir zum Haus zurück. Ich berührte Dich mit meinem Atem und sagte lächelnd: "Ich bin's, Dein bester Freund!"

Du sahst so müde aus, als Du Dich in den Sessel sinken ließest. Ich versuche mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, dass ich bei Dir bin. Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein, um Dir mit Gewissheit sagen zu können: "Ich bin nie fortgegangen und ich danke Dir, dass Du so tapfer warst und mir geholfen hast, in eine Welt ohne Schmerzen. Ich hatte so ein würdiges Leben an Deiner Seite und ich möchte, dass Du mich so in Erinnerung behälst und danke Dir für jede einzelne Sekunde!"

Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist, den Fluß, der uns trennt, zu überqueren, werde ich zu Dir hinüber eilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite, sein können.

Es gibt soviel, was ich Dir zeigen muß und es gibt soviel für Dich zu sehen.

Hab Geduld und setze Deine Lebensreise fort....

dann komm...,

komm heim zu mir!

 

Lieben Gruss  Dein Hund

(Autor unbekannt)

 

 

Nichts auf dieser Welt ist uns sicher.
Deine eigene Frau mag Dich verlassen.
Deine Kinder mögen sich als undankbar erweisen, trotz aller Opfer, die Du
für sie gebracht hast.
Deine besten Freunde, denen Du jahrelang vertraut hast, können Dich eines
Tages betrügen.
Du magst Dein Vermögen verlieren.
Dein Ruf, Deine Ehre können in ein Nichts zerrinnen.
Diejenigen, die am meisten vor Dir in die Knie gesunken sind, werden
vielleicht die ersten Steine nach Dir werfen, wenn sie Dich nicht mehr
brauchen.
Der einzige, absolute uneigennützige Freund, den der Mensch in dieser
selbstsüchtigen Welt hat, ist sein Hund.
In der ärmsten Hütte ist er genauso glücklich wie im größten Palast;
bei Dir
will er sein. Der einzige, der Dich nicht betrügt. Wenn Du ein Bettler
bist,
bewacht und verehrt er Dich, als wärst Du ein Prinz. Wenn Du von Haus und
Hof vertrieben wirst, wenn sie alle, alle dich verlassen; Dein Hund
verlässt
Dich nicht. Hast Du kein Obdach mehr und musst im Freien schlafen, will er
keine andere Belohnung, als bei Dir zu sein. Auch wenn Du verhungern
müsstest, bliebe er Dir treu. Er hungert mit Dir und küsst und leckt die
leere
Hand, die ihm kein Futter reichen kann. Solltest Du plötzlich tot
umfallen,
er weicht nicht von Dir. Er muss eher erschossen werden, als dass er Dich
im
Stich ließe. Bist Du dann in der kühlen Erde, und er kennt die Stelle,
dort
an Deinem Grab findet man ihn. Er scharrt, als wolle er Dich wieder
ausgraben. Er legt seinen Kopf zwischen seine Pfoten und trauert um Dich.
ER - Dein bester Freund - DEIN Hund"

(Autor unbekannt)

 

 

Schöpfungsgeschichte aus der Sicht des Hundes

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.

Am zweiten Tag erschuf er den Menschen, damit er sich um den Hund kümmert.

Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde, damit der Hund genügend zu fressen hat.

Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit, damit die Menschen für den Hund sorgen können.

Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball, damit der Hund ihn holt - oder auch nicht.

Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin, damit der Hund gesund bleibt und mindestens 15 Jahre wird.

Am siebten Tag wollte Gott ausruhen - aber er musste mit dem Hund Gassi gehen.

 

 

Hundewörterbuch

Leine:

Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du willst!

Sabbern:

Ist das, was Du tun musst, wenn Deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken und den Sabber auf den Boden oder - noch besser - auf ihren Schoss tropfen lassen.

Baden:

Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, die Wände und sich selber durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Taubheit:

Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Menschen was von ihnen wollen. Symptome sind u.a. ausdrucksloses anstarren, wegrennen und hinlegen. Therapie: Beim leisen Rascheln mit dem Futtersack verschwindet die Taubheit blitzartig.

 

 

Hunde-Regeln

- Der Hund darf nicht ins Haus

- OK, der Hund darf ins Haus, aber nicht in alle Räume

- Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die Möbel

- Der Hund darf nur auf alte Möbel

- Also gut, der Hund darf auf alle Möbel, aber nicht ins Bett

- OK, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal

- Der Hund kann im Bett schlafen, wann immer er möchte, aber nicht unter der Decke

- Der Hund darf nur manchmal unter der Decke schlafen

- Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen

- Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn sie mit dem Hund unter der Decke schlafen wollen

 


1. Wir haben das Recht, vollwertige Mitglieder der Familie zu sein.
Wir gedeihen durch soziales Miteinander, Lob und Liebe...

2.Wir haben das Recht auf Beschäftigung.
Wir brauchen neue Spiele, Spielzeug, Erfahrungen und neue Gerüche, um uns wohlzufühlen...

3.Wir haben das Recht auf regelmäßiges Training.
Bekommen wir es nicht, werden wir überdreht, träge oder einfach fett...

4.Wir haben das Recht Spaß zu haben.
Wir haben Freude daran, uns ab und zu wie Clowns zu benehmen, und unser Verhalten wird nicht immer vorhersehbar sein...

5.Wir haben das Recht auf die Kontrolle unserer Gesundheit.
Bringt uns nicht erst zu unserem Tierarzt, wenn wir offensichtlich leiden ...

6.Wir haben das Recht auf eine artgerechte Fütterung.
Wir sind von euch abhängig, weil wir wie manche Menschen nicht wissen, was gut für uns ist...

7.Wir haben das Recht, nicht deshalb abgelehnt zu werden, weil wir euren Erwartungen als Ausstellungssieger, Wachhund, Jäger oder Babysitter nicht entsprechen konnten...

8.Wir haben das Recht auf eine gute Erziehung.
Sonst würde Verwirrung und Konfrontation unser Verhältnis zu euch stören und wir könnten für uns und andere gefährlich werden...

9.Wir haben das Recht auf Anleitung und Korrektur, mit Verständnis und Einfühlungsvermögen, nicht durch Mißbrauch...

10.Wir haben das Recht, in Würde zu leben und in Würde zu sterben, wenn die Zeit dazu gekommen ist...



( Verfasser unbekannt )


 

 

 

 

 

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