Gefesselt liegt er im Labor
mit zwei Klammern tief im Ohr
in der Nase steckt ein Schlauch
aufgeschlitzt sein kleiner Bauch
seine aufgerissnen Augen
sind verbrüht durch Seifenlaugen
sehen kann er längst nicht mehr
und sein Atem geht so schwer
damit der Mensch noch besser riecht
er zu Tode langsam siecht
seine Qual wird ignoriert
weiter experimentiert
dabei hat er nie geraucht
hat kein Kosmetika gebraucht
nie eine Creme und Parfüm
doch für dies alles quält man ihn
Schreie in dunkler Nacht
haben mich wach gemacht
Tausend Visionen aus Eis
und ein Wimmern ganz leis
Schreie in dunkler Nacht
Seine Schreie hört man nicht
denn man hat ihm einfach schlicht
auf des Herrn Professors Bitten
seine Stimmbänder zerschnitten
und das Gift in seinen Wunden
hat die Lebenskraft zerschunden
rasch steckt man ihm garnicht faul
noch zwei Zwingen tief ins Maul
sinnlos wird dann noch probiert
wie auf Gift er reagiert
als die Säure ihn zerfrißt
der Tierversuch gelungen ist
sein Martyrium ist vorbei
und man wirft ihn 1,2,3
in den Ofen so wie Dreck
er erfüllte seinen Zweck
Schreie in dunkler Nacht
haben die Wut entfacht
und ich fühle den Schmerz
es zerreißt fast mein Herz
Schreie in dunkler Nacht
Zum Wohl der Menschheit sagen sie
für Wissenschaft und Pharmazie
als Folterknechte unserer Zeit
spieln sie das Spiel der Grausamkeit
das Gesetz für Massenmord
spühlt ihre letzte Ehre fort
Pharmaglanz der neuen Zeit
er verblüht im Totenkleid
nutzlos sterben voller Qual
fernab von Ethik und Moral
täglich tausend ohne Sinn
und für den Schwachsinn nur dahin
für Profit und Arroganz
kalter Zeit und Ignoranz
die millionenfache Qual
und das Alles ist legal
Schreie in dunkler Nacht
haben mich wach gemacht
Tausend Visionen aus Eis
und ein Wimmern ganz leis
Schreie in dunkler Nacht

Autor unbekannt

 

 

 

 

Darf ich mich vorstellen?

Ich heiße Jon und möchte meine Geschichte erzählen!

Ich wurde in einem sehr kleinen, kalten Abteil, in einem riesigen Gebäude geboren.
Meine Mutter rief nach mir, da sie nicht zu mir konnte,
sie war in einem separaten Abteil wie im Gefängnis an eine Kette gebunden,
so konnte sie nur stehen, sitzen und liegen. Und mich nicht wärmen.
Nach ein paar Tagen hatte ich viele Schürfwunden,
da ich beim Versuch zu Laufen auf dem glitschigen, harten Betonboden ausrutschte.
Mein Bruder stand nur einmal auf, dann viel er so hin, das im sein Bein weh tat und er sich nicht mehr bewegen konnte.
Er weinte doch Mama konnte von ihren Abteil aus ihm nicht helfen.
Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag er kalt und reglos da.
In den nächsten Tagen vermissten wir ihn.
Schon nach drei Wochen, musste ich mich für immer von meiner Mutter trennen,
sie wurde wegen ungenügender Leistung auf eine Lange Reise geschickt,
ich wurde grob gepackt und auf ein Förderband gelegt.
Dann packte mich schon wieder jemand.
Mit einer großen Zange wurden mir ohne Narkose Gliedmaßen abgezwickt.
Ich schrie, doch niemand achtete darauf.
Doch das was danach kam, war noch viel schlimmer,
ich wurde ohne Betäubung Kastriert,
so einen Schmerz hatte ich in meinem Qualvollen Leben noch nie gespürt.
Und ich brüllte aus Leibeskräften, dann viel ich in Ohnmacht.
Als ich aufwachte, befand ich mich in einen festen Griff, mir wurden die Eckzähne abgeschliffen,
mein Nerv schmerzte so mein Leben lang.
Dann kam ich in einen sehr engen, finsteren Raum, um mich waren lauter Leidensgenossen.
Wir wuchsen und es wurde immer enger,
bei Raufereien die bei der enge an der Tagesordnung standen,
verlor ich auch noch meinen besten Freund,
so hatte ich nur noch meine Freundin Susi.
Die meiste Zeit langweilte ich mich.
Die Ausscheidungen von allen stanken, so dass ich oft keine Luft mehr bekam.

Nach Wochen voll Enge, ging plötzlich die Tür auf, das Licht blendete mich so,
dass ich nichts sehen konnte.
Ein Mann schlug mit einem Prügel auf mich ein, und ich dachte nur an eines - vor Ihn zu fliehen.
Doch da ich die ganze Zeit nicht gelaufen war,
und durch Bewegungsmangel und ungesunden Essen zugenommen hatte,
brach ich unter meinem Gewicht zusammen.
Der Mann schlug weiter auf uns ein, meine Freundin, ich und all die anderen schrien.
Ich kroch Vorwerts um den Stock zu entfliehen doch er schlug weiter.
Dann erreichte ich den Lastwagen, der uns transportieren sollte und sank zu Boden.
Auf der Fahrt wurden wir herumgeschüttelt und verletzten uns.
Tage lang ging es so weiter und es gab nicht einmal etwas zu Essen. Vor Durst trocknete ich aus!

Dann stoppte der Transporter.
Ich nahm es kaum wahr, die Klappe ging auf und wir wurden in ein Netz gekippt.
Die Netzschnüre schnitten mir ins Fleisch und die über mir erdrückten mich.
Mir wurde schwarz vor Augen.
Als ich aufwachte, lag ich wieder am Boden, neben mir meine Freundin,
sie war kalt und steif,
alle hatten mich verlassen, mein Bruder, meine Mutter, mein Freund und zuletzt auch noch meine Freundin.
Ich wurde an meinen gebrochenen Beinen aufgehängt doch vor lauter Schmerz spürte ich es kaum.
Ich fragte mich, wer mir so ein Leben antun kann?
Plötzlich packte mich eine Zange am Genick, sie rutschte ab und ich viel in Ohnmacht.
Nach kurzer Zeit erwachte ich jedoch schon wieder und ich befand mich immer noch in hängender Haltung
und meine Füße schmerzten.
Dann wurde mir die Kehle aufgeschnitten und ich kann sagen,
so einen Schmerz habe ich in meinen schmerzlichen Leben noch nie erlebt.
Er drang durch meinen ganzen Körper.
Erst nach ein paar Minuten,
als alles Blut schon durch mein Körper gelaufen war und der letzte Tropfen mein Gehirn verlassen hatte,
ließ dieser Mark durchfahrende Schmerz nach und mein qualvolles Leben wurde beendet!

 



So geht es Millionen von Hunden auf der ganzen Welt!
Doch nicht nur Hunde sind betroffen, auch Katzen, Affen und Nager werden täglich im Namen der Wissenschaft gequält, gefoltert und getötet!

 

 

 

 Fünf Monate lang arbeitete ein Aktivist der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection - Britische Vereinigung zur Abschaffung von Tierversuchen) namens »Markus« als Laborassistent bei dem Unternehmen Covance in Münster. Dieses Labor testet fast ausschließlich an nicht-menschlichen Primaten. Es besitzt annähernd 2000 Makaken-Affen (Macaca mulatta), Langschwanz-Makaken (Macaca fasicularis) und gewöhnliche Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) zur Testung von Toxizität.

Markus war hauptsächlich für die Makaken zuständig (welche aus Mauritius, China und Vietnam importiert werden) und wurde dabei Zeuge der Qualen, welche die Affen (darunter auch hochschwangere Weibchen) durch die abscheulichen pharmazeutischen Toxizitäts-Testreihen Tag für Tag erleiden.

Es war eine zermürbende Herausforderung für ihn, in eine Welt einzutauchen, wo Tiere mit herzloser Gleichgültigkeit behandelt, von den Mitarbeitern gequält, voneinander getrennt, isoliert in kalten Käfigen gehalten und gewaltsam mit Pharmaka vollgepumpt werden, bis sie schließlich sterben.

Gewalt

Den Eindruck, den Covance Münster eindeutig versucht, auf ihrer Website zu vermitteln, ist der eines professionellen Betriebs mit hochqualifizierten Mitarbeitern.
Auf der Website prahlen sie mit »die Grundlage unseres Erfolgs ist die Erfahrung unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter.«
Wir bezweifeln stark, dass Covance Münster annähernd so stolz auf das offensichtlich unprofessionelle und abgestumpfte Verhalten von einigen ihrer Mitarbeiter sein dürfte, wie es von der BUAV der Öffentlichkeit dargelegt wurde. Die EU-Direktive 86/609 besagt, dass Labormitarbeiter sowohl qualifiziert als auch »mitfühlend, behutsam und sicher im Umgang mit Tieren« sein müssen. Über die Jahre hat die BUAV immer wieder aufgezeigt, dass Mitgefühl und Mitleid routinemässig in Tierversuchslaboratorien nicht vorhanden sind; wie könnte es auch anders sein bei Menschen, die dazu bezahlt werden, Tieren täglich Leid zuzufügen? Covance Münster ist hier keine Ausnahme; viele ihrer Mitarbeiter waren in einer hochgradig bedrohlich wirkenden Atmosphäre körperlich und verbal aggressiv zu den Tieren.

Einzelhaft

Bei ihrer Anlieferung bei Covance, werden die meisten Affen geradewegs in einzelne im Gebäudeinneren befindlichen Quarantänekäfigen verbracht, wo sie über einen Zeitraum von zwei bis 4 Wochen Tag für Tag isoliert voneinander verbringen. Diese Käfige sind nur 60 cm hoch, 40 cm breit und 40 cm tief.

Danach werden die Affen zu »Versuchs«-käfigen gebracht. Hier werden ihnen einige wenige cm mehr zugestanden – 80 cm hoch, 60 cm breit und 60 cm tief für die meisten der Langschwanz-Makaken und 90 x 70 x 70 cm für die Rhesusaffen und einige der größeren Langschwanz-Makaken. Gemäß der EU Gesetzesrichtlinien ist dies nicht mehr als das absolute Minimum an empfohlener Käfiggröße.

Auch, wenn man die Richtlinien außer acht lässt, gibt es keinen Zweifel, dass die Unterbringung in solch winzigen vergitterten Einzelzellen eine schwerwiegende Entmündigung und Entrechtung der Tiere darstellt. In ihrem natürlichen wilden Lebensraum ist ihr Wohnraum in der Regel 200 bis 400 Hektar groß. Gruppen können jeden Tag mehrere Kilometer zurücklegen.

Experimente

Die Affen bei Covance sind nicht nur andauernden fürchterlichen Bedingungen ausgesetzt, sondern auch einer Routine täglicher schmerzvoller und peinigender Prozeduren, während der sie grob behandelt und festgehalten und zwangsgefüttert werden. Sie bekommen Pharmaka durch eine Schlundsonde verabreicht, bekommen Substanzen für Giftigkeitsversuche gespritzt und werden anhand von Plastik-Vorrichtungen bewegungsunfähig gemacht, die man auch als »Primaten-Stühle« kennt. Tag für Tag sind ihre Leben ein ganzer Katalog von Leid.

Verbale Gewalt

Einige Mitarbeiter frustierte und ärgerte es, wenn die Affen nicht sofort »ihrer Pflicht nachkamen« während der Verabreichung von Substanzen oder anderen Tests. Wenn es zum Beispiel bei der Blutabnahme Probleme beim Auffinden einer Vene gab oder die Kanüle zur Sondenfütterung nicht in den Hals rutschen wollte, verloren die Mitarbeiter regelmäßig die Beherrschung und fingen an zu fluchen und die Makaken anzuschreien.

In einigen Bereichen herrschte ein generelles bedrohliches Verhalten mit Verbalattacken gegen die Tiere, sogar durch weitere dienstältere Mitarbeiter, die den Missbrauch tolerierten oder sich sogar daran beteiligten. Auf dem Video kann man eine weibliche Technische Assistentin »Arschloch, Arschloch, Arschloch« singen hören, während sie eine Kanüle gewaltsam in den Rachen des Affen einbringt. Bei einer anderen Gelegenheit wiederholt sie immer wieder die Worte »Er ist böse, er ist böse, er ist böse«.

Diese Assistentin wurde auch dabei gefilmt, wie sie ihren Ärger an einem Affen ausließ, weil sie es nicht schaffte, die Kanüle richtig in den Rachen des Affenweibchens einzuführen. In einem weiteren Fall, während es zu Problemen bei der Blutabnahme an einem Affen kam, kann man die gleiche Assistentin folgendes sagen hören: »Kann jemand dieses beschissene Tier mal festhalten.« Als der Affe anfing sich freizustrampeln, ließ sie seinen Arm los, zeigte auf ihm und schrie: »Er wollte mich schlagen!« Nachdem der vor Schreck gelähmte Affe energisch geschüttelt und von dem Techniker angeschrien wurde (»Bist Du blöd oder was? Du gottverdammter Bastard«), drohte die weibliche Assistentin dem Affen mit einer Injektionsspritze mit den Worten »Das merke ich mir«.

Bei weiteren zahlreichen Gelegenheiten, enthielten die Verbalattacken der Mitarbeiter Wutausbrüche wie »Leg Dich hin, oder ich zerschmettere Dir den Kopf«, »Fuck off. Leg Dich hin«, »Du kleines Dreckstück. Mein Gott, fass mich nicht an. Ich hasse das«.

Tagebuch

Aus dem Tagebuch des eingeschleusten Journalisten:
»Die Neuankömmlinge wurden ins Labor gebracht. Sie waren zu sechst oder acht in einem Käfig. Sie waren extrem verängstigt. Man konnte deutlich die Panik in ihren Augen sehen. Sie hielten sich verzweifelt aneinander fest und schrien laut auf, als sie mit Gewalt einer nach dem anderen aus dem Käfig gezerrt wurden. Manchmal wehrten sie sich so sehr, dass die Käfigtür beim Herausholen zuschlug und dabei ihre Schwänze abtrennte.*

Der gesamte Ablauf war wie am Fließband. Als erstes wurden die Affen narkotisiert und auf ihrer Brust tätowiert. Dann wurde ihr Bauch aufgeschnitten und eine Endoskop mit einer Kamera-Linse eingeführt, um die inneren Organe zu untersuchen. Es wurden keine Schmerzmittel verabreicht, ehe die Tiere in einen kleinen Metall-Käfig kamen, der während der kommenden Wochen ihr Zuhause sein sollte.

Die Käfige bestanden aus blankem Metall. Langsam wachten die Affen aus ihrer Narkose auf. Oftmals taumelten sie umher, wurden wieder ohnmächtig und brachen zusammen, wobei sie ihre Köpfe an den Metallgittern aufschlugen. Sie erwachten unter der lauten Musik und dem Rufen der Mitarbeiter. Durch ihre Todesangst gerieten die Affen in einen Schockzustand und saßen bewegungslos und still in ihrem winzigen Gefängnis. Dieses wurde nun zu ihrer Hölle.

Ich empfand die Arbeit in der Abteilung für Vermehrungs-Toxizität als extrem belastend. Die Abteilung war voller schwangerer Weibchen und Müttern mit ihren Kindern. Die Käfige waren ebenso leer wie die der anderen Affen. Die Babies wurden regelmäßig gewaltsam von ihren Müttern getrennt, um gewogen zu werden und die Blutwerte zu bestimmen. Die Mütter versuchten verzweifelt, ihre Jungen zu beschützen, schrien laut auf und warfen sich gegen die Käfigwände. Es war wirklich schmerzhaft, die Verzweiflung in den Augen der Mütter zu sehen, während sie gegen das Unausweichliche kämpften. Zwei Laborassistenten rissen Mutter und Kind buchstäblich auseinander, indem sie an ihren Schwänzen und Armen zogen.

Jeden Tag wurden Hunderte von Affen mit Testsubstanzen behandelt. Einmal beobachtete ich, wie die anderen Assistenten herumstanden, lachten und Witze machten und mit den Forschern redeten, während sie einem Affen nach dem anderen die Substanzen verabreichten. Im Hintergrund war die Musik laut aufgedreht. Ein Affe wiedersetzte sich, woraufhin der Assistent aggressiv wurde und den Affen schüttelte, welcher laut aufschrie. Die Untersucherin hatte Probleme damit, die Röhre den Hals des Affen hinunterzuschieben. Sie plauderte mit den Assistenten und bewegte sich zur Musik. Der Assistent, welcher das Tier festhielt, begann, es im Rhythmus der Musik aus dem Radio zu bewegen. Schließlich gelang es ihr, die Röhre tief genug hineinzuschieben und das Mittel in den Magen zu pumpen. Der Affe schien in einen Schockzustand zu verfallen und hörte auf, sich zu wehren. Nur in seinen Augen war Angst und Panik zu erkennen. Nach der Verabreichung des Mittels warf der Assistent, der den Affen nur in einer Hand hielt, das Tier buchstäblich zurück in dessen Käfig, wodurch die Tür laut zuknallte.«

gefunden auf http://www.tierversuche-abschaffen.de

 

 

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